Wenn Expertinnen und Experten in der Gesundheitsförderung die Zielgruppen am Veränderungsprozess beteiligen und über ein Empowerment/Befähigung nachhaltige Wirkungen erzielen wollen, dann müssen sie an ihren Vorstellungen ansetzen, ihre Handlungskompetenzen berücksichtigen und ggf. Negative Bestimmungen von Gesundheit beziehen sich zum einen auf die Abwesenheit einer Krankheit („Schweigen der Organe“), zum anderen auf ein geringes Maß an (körperlichen oder psychischen) Beschwerden, Schmerzen oder Problemen. Das Laiensystem arbeitet auf der Basis eines Alltagswissens über Gesundheit und Krankheit und eines Systems an Vorstellungen, welche zwar vielfach von Expertinnen und Experten beeinflusst werden können, aber sich wesentlich eigenständig entwickelt. Etwa 78% davon werden für das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld, für die Übernahme der Kosten der Unterkunft und für die … Das „Laiengesundheitssystem“ wirkt versteckt im Alltag und wurde wissenschaftlich gegenüber dem professionellen System lange Zeit übersehen (Selbsthilfe, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeförderung); es erbringt aber umfangreiche und nicht ersetzbare Leistungen zur Erhaltung der Gesundheit der Bevölkerung. in einem Praxisprojekt zur Konzeptentwicklung für die Gesundheitsförderung von alleinerziehenden Frauen in einer Analyse ihrer gesundheitlichen Bedürfnisse und Probleme zunächst ihre Gesundheitsvorstellungen erhoben und dann auf dieser subjektiven Basis ein Ansatz der Gesundheitsförderung aufgebaut. Subjektive Gesundheit: Alltagskonzepte von Gesundheit, Wissenschaftliche Perspektiven, Bezugsdisziplinen, Theorien und Methoden, Kernkonzepte und Entwicklungen der Gesundheitsförderung, Strategien, Handlungsansätze und Methoden, Selbsthilfe, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeförderung, Gesundheitsverhalten, Krankheitsverhalten, Gesundheitshandeln. Das heißt, sie sollten ihre Alltagskonzepte von Gesundheit und Krankheit kennen und verstehen sowie ihre bereits im Laiensystem etablierten Aktivitäten und ihre für die Gesunderhaltung verfügbaren Kompetenzen und Ressourcen berücksichtigen, bevor sie intervenieren (Faltermaier, & Wihofsky, 2012). Die Corona-Warn-App ist eine seit dem 16. Diese Seite wurde zuletzt am 21. Bei jedem Menschen sind gesunde und kranke Aspekte feststellbar, solange er lebt. Während der Weltkriege und in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur ging die Zahl der Wanderungen stark zurück, da viele junge Männer zum Militär eingezogen wurden. ্ণুপ্রিয়া মণিপুরী, Srpskohrvatski / српскохрватски, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Februar 2021 um 08:15 Uhr bearbeitet. Bern: Hogrefe. überarbeitete und erweiterte Auflage, Stuttgart: Kohlhammer. Kranke Menschen (z. (4) Nach der Verordnung (EG) Nr. Gesundheit und Krankheit sind für Antonovsky sowohl von Subjektivität geprägte Erlebnisse als auch von objektiven Faktoren bedingte Zustände, deren Ausprägung auf Gesundheits-Krankheits-Kontinuen gedacht werden kann. Viele Untersuchungen zu den subjektiven Gesundheitskonzepten folgten insbesondere in den europäischen Ländern (Großbritannien, Frankreich, Deutschland), sodass heute eine solide Basis an Erkenntnissen vorliegt (vgl. Merkmale und Haupttypen Wortbestandteile. In der genannten Untersuchung von Faltermaier, Kühnlein, & Burda-Viering (1998) wurden aus qualitativ-biografischen Interviews mit berufstätigen Erwachsenen vier Typen von subjektiven Gesundheitstheorien rekonstruiert: Ein umfangreiches Forschungsfeld beschäftigt sich mit den Alltagstheorien („mental representations“) bei spezifischen Krankheiten (Krebs, Herzinfarkt, Aids, Depression). Laien tragen im Alltag individuell und sozial abgestimmt in vielfacher Weise zur Aufrechterhaltung ihrer Gesundheit bei, ohne dabei Kontakt zum professionellen System zu haben; sie zeigen viele Aktivitäten, um Krankheiten zu vermeiden, sie in ihrer Frühphase zu erkennen oder sie selbst zu behandeln, und sie unterstützen, versorgen und pflegen kranke Menschen in ihrer Familie und ihrem Umfeld. Faltermaier, T., & Brütt, A. L. (2013). Seit den 1970er-Jahren hat die Forschung die Alltagskonzepte von Gesundheit und Krankheit umfassend untersucht. Göttingen: Hogrefe. Subjektive Konzepte von Gesundheit, subjektive Theorien von Gesundheit, Laiengesundheitssystem, Subjektansatz der Gesundheitsförderung, Gesundheitshandeln. Faltermaier, T. (2009). Historisch gesehen sind unsere Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit im ständigen Wandel; sie unterscheiden sich nicht nur zwischen verschiedenen historischen Epochen (vom Mittelalter bis zur Neuzeit), sondern auch zwischen verschiedenen Kulturen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, Maßnahmen der Gesundheitsförderung so zu planen, dass sie die im Laiensystem etablierten Aktivitäten, Kompetenzen und Ressourcen aufgreifen und miteinbeziehen. Handbuch Partizipation und Gesundheit (S. 102–113). Gesundheit im Alltag: Laienkompetenz in Gesundheitshandeln und Gesundheitsförderung. Jürgen Bengel, Regine Strittmatter, Hildegard Willmann: Verena Corazza, Renate Daimler, Andrea Ernst. Kohlmann, C.-W., Salewski, C., & Wirtz, M. A. In H.-W. Hoefert, & E. Brähler (Hrsg). ento ableitbarem „geschwind“) wird, auf den einzelnen Menschen bezogen, meist als Zustand des körperlichen und/oder geistigen subjektiven Wohlbefindens aufgefasst, wobei jedoch bereits bestehende, … mehr oder weniger schnell abnehmen kann. B. soziale Unterstützung, und. Risikofaktoren und Risikofaktorenmodell, Gesundheit wird zwar vielfach als Gegenbegriff zu Krankheit verstanden, lässt sich aber nicht auf die Abwesenheit von Krankheit reduzieren. Menschen entwickeln durch ihre Sozialisation und Erfahrung ein subjektives Verständnis von Gesundheit. Juni 2020 in Deutschland und seit Anfang Juli 2020 auch in allen Staaten der EU und weiteren Staaten in über 20 Sprachen durch Download verfügbare COVID-19-App, die eine Variante der Kontaktnachverfolgung anwendet. Reduktionsprozess: Gesundheit stellt sich zu Beginn des Lebens als maximales Potenzial dar, das im Laufe des Lebens in einem kontinuierlichen Prozess durch unterschiedliche Einflüsse (Alter, Krankheit, Risiken etc.) So wurden z.B. In R. Schwarzer (Hrsg.). Eine erste klassische Studie wurde 1973 von der französischen Sozialpsychologin Claudine Herzlich zu den sozialen Repräsentationen von Gesundheit und Krankheit durchgeführt. Insbesondere die sozialwissenschaftliche Gesundheitsforschung hat seit den 1970er-Jahren die Alltagskonzepte von Gesundheit und Krankheit umfassend untersucht, durch qualitative und quantitative Studien in vielen Ländern und Kulturen. Die Aufrechterhaltung der Gesundheit der Bevölkerung muss somit auch als eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden, die heute durch ein ausdifferenziertes professionelles Gesundheitssystem mit entsprechenden sozialen Rollen (Arzt und Ärztin, Patient und Patientin) erfüllt werden soll. Neben den beschriebenen subjektiven Konzepten von Gesundheit sind bei Laien auch Vorstellungen untersucht worden, die als subjektive Theorien von Gesundheit und Krankheit bezeichnet werden. Entbindung von Rollenverpflichtungen: Der Patient ist aufgrund seiner Erkrankung von sozialen Rollenerwartungen freigestellt (z.B. Nur so wird ein dialogischer Prozess der Veränderung möglich sein, der auch langfristig wirksam ist. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (3) ist es ein allgemeiner Grundsatz des … Wie wichtig die Schilddrüse für unseren Organismus ist, spüren wir dann, wenn das kleine Organ in unserem Hals aus dem Gleichgewicht gerät. Zum anderen wird Gesundheit als Aktionspotenzial verstanden, das sich als Reservoir an Energie (körperlich, geistig, auch als Widerstandskraft gegenüber schädlichen Einflüssen), als (körperliche oder geistige) Leistungsfähigkeit oder als grundlegende Handlungsfähigkeit (z. Beim Eintreten einer Krankheit geht automatisch und übergangslos die Gesundheit verloren, und umgekehrt. 2. Göttingen: Hogrefe. Rosenbrock, R., & Hartung, S. In: R. Rosenbrock, & S. Hartung (Hrsg.). Handbuch Partizipation und Gesundheit (S. 102–113). B. Belastungen am Arbeitsplatz, Unterschieden in den Bewältigungsressourcen, z. B. Herzinfarktpatienten und -patientinnen) scheinen ähnliche Konzepte von Gesundheit zu haben wie gesunde, auch bei ihnen dominiert das psychische Wohlbefinden als Kategorie. Gerade in der Tradition der WHO und der Ottawa-Charta der Gesundheitsförderung wurde explizit ein positiver Gesundheitsbegriff formuliert, der sich auf körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden bezieht. Gesundheitspsychologie. Die App soll einen alarmieren, wenn wahrscheinlich ist, dass man in gefährdendem Umfang Kontakt mit … Positive Bestimmungen von Gesundheit umfassen zum einen das eigene Befinden, das als psychisches Wohlbefinden (innere Ausgeglichenheit und Ruhe, Lebensfreude und Zufriedenheit) oder körperliches Wohlbefinden, als innere Kraft und Stärke sowie als umfassendes seelisches Gleichgewicht oder soziale Harmonie beschrieben wird. Bern: Huber. Faltermaier, T. (2005). Faltermaier, T., & Brütt, A. L. (2013). ... Du lernst alle Säulen der Gesundheit kennen: ... Er entwickelte die ganzheitliche Psychosomatik von Krankheit als Weg bis Krankheit als Symbol. Gesundheits- und Krankheitsvorstellungen: Bedeutung für Forschung und Praxis. Die damit verbundenen Vorstellungen und Kompetenzen wirken versteckt im Alltag – im Rahmen eines „Laiengesundheitssystems“. Partizipation in der Gesundheitsförderung: Salutogenese – Subjekt – Lebenswelt. Die Gesundheit der Mitglieder einer Gesellschaft wird auch über ihre Funktionalität für das soziale System bestimmt: Soziologisch wird Gesundheit definiert als Arbeits- und Leistungsfähigkeit zur Erfüllung der gesellschaftlich vorgegebenen Aufgaben und Rollen. In jeder Gesellschaft wird Gesundheit auch normativ gefasst, Gesundheit stellt eine auch sozial bestimmte Norm dar und Krankheit ist als Abweichung von der Norm nicht nur medizinisch definiert, sondern auch sozial. (Hrsg.) 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Gesundheitspsychologie. Von strähnigem Haar bis … Menschen haben in ihrer Sozialisation und durch eigene Erfahrungen vielfältige Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit sowie entsprechende Kompetenzen entwickelt, die ihren Umgang mit Gesundheit und Krankheit bestimmen. Dieses Verständnis ist aber in mehrfacher Hinsicht problematisch: Zum einen sind Verschwörungstheorien nach dem gängigen Begriffsverständnis keine Theorien im wissenschaftstheoretischen Sinn des Wortes, also keine „Systeme … Anfang der 1950er Jahre stieg das Interesse an der traditionellen Walz rasch, erreichte aber nie die Dimensionen der Zwanziger Jahre. Die Alltagsvorstellungen von Gesundheit und Krankheit werden insbesondere deshalb untersucht, weil sie als wesentliche Bedingungen des Gesundheitshandelns (Gesundheitsverhalten, Krankheitsverhalten, Gesundheitshandeln) gelten. (2018). Regenerationsprozess: Gesundheit kann als Potenzial im Laufe des Lebens abnehmen, sie kann sich aber auch unter günstigen Umständen wieder auffüllen. Gesundheitsverhalten, Krankheitsverhalten, Gesundheitshandeln, Faltermaier, T. (2017). Sie umfassen – analog zu wissenschaftlichen Theorien – Ideen oder Überzeugungen darüber, welche positiven oder negativen Einflüsse auf die eigene Gesundheit möglich sind und wie diese zusammenwirken. In: R. Rosenbrock, & S. Hartung (Hrsg.). Weinheim: Juventa. (2012). Partizipation in der Gesundheitsförderung: Salutogenese – Subjekt – Lebenswelt. Psychologie der Gesundheitsförderung. Etwa wenn es darum geht, Krankheiten zu vermeiden, zu erkennen und selbst zu behandeln oder kranke Menschen im Umfeld zu versorgen und zu pflegen. Startseite | Alphabetisches Verzeichnis | Subjektive Gesundheit: Alltagskonzepte von Gesundheit, Aktuelle Versiondoi:10.17623/BZGA:224-i119-2.0. So konnten Faltermaier, Kühnlein, & Burda-Viering (1998) in qualitativen Interviews mit Berufstätigen vier dynamische Typen von Gesundheitskonzepten rekonstruieren: Obwohl sich ein Großteil der Forschung auf die Gesundheitskonzepte von Erwachsenen konzentriert hat, so haben wir auch Erkenntnisse, wie sich bei Kindern und Jugendlichen die Konzepte von Krankheit und Gesundheit entwickeln. Gesundheit wird also mehrdimensional auf einer körperlichen, psychischen und sozialen Ebene verstanden, die jeweils nur subjektiv bestimmbar ist. (Hrsg.) Jahrhundert: Unterschieden in den gesundheitlichen Belastungen, z. On-off-Dynamik: Es gibt nur zwei alternative Zustände: Gesundheit oder Krankheit. In den mittleren und höheren sozialen Schichten werden eher positive Definitionen von Gesundheit gegeben, während in unteren Statusgruppen mehr negative und instrumentelle Bestimmungen erfolgen. Empowerment/Befähigung, In der Interaktion zwischen Expertinnen und Experten und ihren gesunden oder kranken Zielgruppen sollte das Alltagswissen sichtbar gemacht werden und nicht ignoriert oder entwertet werden. Diese Erkenntnis ist die Basis für die Entwicklung der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Faltermaier, T., & Wihofszky, P. (2012). Gesundheits- und Krankheitsvorstellungen: Bedeutung für Forschung und Praxis. Wenn Professionelle Maßnahmen der Gesundheitsförderung planen, dann müssen sie die Menschen dort abholen, wo sie subjektiv stehen. Gesundheit wird von Laien sowohl positiv als auch negativ bestimmt; repräsentative Studien zeigen, dass positive Definitionen der eigenen Gesundheit deutlich häufiger vorkommen als negative, die am meisten verbreitete Kategorie scheint psychisches Wohlbefinden zu sein. Er bezieht sich zum einen auf objektive Phänomene, die weitgehend über einen medizinisch-naturwissenschaftlichen Zugang zum Organismus und seinen Störungen erschlossen werden. Faltermaier, 2017): Biografisch orientierte qualitative Untersuchungen zeigen, dass Laien nicht nur inhaltlich differenzierte Konzepte von Gesundheit formulieren, sondern diese auch mit einer Veränderungsdynamik verbinden. Bern: Huber. Expansionsprozess: Gesundheit kann sich unter sehr günstigen Umständen sogar erweitern, sie ist kein begrenztes Potenzial. Gesundheit ist zwar vom Individuum erlebbar, sie ist aber keineswegs nur ein individuelles Phänomen; sie wird nicht nur subjektiv hergestellt, sondern auch sozial bestimmt. Die Ausgaben (von Bund und Kommunen) nach dem SGB II summieren sich im Jahr 2019 auf etwa 43,4 Mrd. Seine den ärztlichen Bereich bis in mythische Dimensionen ausdehnenden Bücher liegen in 28 Sprachen vor. Historische Definition von der Antike bis ins 19. Räumliche und zeitliche Orientierungsschwierigkeiten sind nämlich typisch für die Krankheit. Ab und an zu denken es ist schon Dienstag, obwohl noch … Die Genfer Konventionen, auch Genfer Abkommen genannt, sind zwischenstaatliche Abkommen und eine essentielle Komponente des humanitären Völkerrechts.Sie enthalten für den Fall eines Krieges oder eines internationalen oder nicht internationalen bewaffneten Konflikts Regeln für den Schutz von Personen, die nicht oder nicht mehr an den Kampfhandlungen teilnehmen. Das Konzept der ICF ergänzt seit 2001 die ICD-10 und fragt danach, was ein Gesundheitsproblem im Leben einer Person ausmacht und durch welche Faktoren dies beeinflusst wird. Das gilt für den Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung, aber auch für den Umgang mit Krankheit. Faltermaier, T., & Wihofszky, P. (2012). Während Kinder im Grundschulalter die Gesundheit eher negativ von Krankheit abgrenzen, werden die Gesundheitskonzepte im Jugendalter differenzierter und enthalten zunehmend positive Bestimmungen von Gesundheit, die dann auch stärker die psychische Ebene einbeziehen. Handbuch der Gesundheitspsychologie und Medizinischen Psychologie (S. 46–57). Dem Wortsinn nach ist eine Verschwörungstheorie eine Theorie über eine Verschwörung. Handbuch Partizipation und Gesundheit. Subjektive Konzepte und Theorien von Gesundheit und Krankheit. Selbsthilfe, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeförderung, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Maarweg 149-161 50825 Köln, Bei Bestellungen von Medien und Materialien. In H.-W. Hoefert, & E. Brähler (Hrsg.). © BZgA Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Dabei werden insbesondere kranke Menschen danach untersucht, welches Bild sie von ihrer Krankheit haben, welche Ursachen sie ihrer Krankheit zuschreiben, aber auch, welche Annahmen sie über Heilungsmöglichkeiten sowie die Folgen ihrer Krankheit haben (vgl. Krankheitsvorstellungen von Patienten: Herausforderung für Medizin und Psychotherapie (S. 59–72). Neben den beschriebenen subjektiven Konzepten von Gesundheit sind bei Laien auch Vorstellungen untersucht worden, die als subjektive Theorien von Gesundheit und Krankheit bezeichnet werden. Gesundheit wird aber nicht nur von Expertinnen und Experten bestimmt und bearbeitet, sondern auch ganz wesentlich im Alltag hergestellt. Euro. Die Frage, ob sich Alltagskonzepte nach der sozialen Schicht und nach dem Geschlecht unterscheiden, lässt sich nicht eindeutig beantworten, weil dazu zu wenige repräsentative Untersuchungen vorliegen. von denen es so viele gibt und werden uns die wichtigsten zu Gemüte führen. B. am Morgen gut aufstehen zu können) ausdrücken kann. Gesundheit wird von Laien auf einer körperlichen, psychischen und sozialen Ebene beschrieben, vielfach sogar auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Bern: Huber. In: J. Bengel, & M. Jerusalem (Hrsg.). Faltermaier, & Brütt, 2013). Enzyklopädie der Psychologie (S. 31–53). Tendenziell scheinen aber Frauen differenziertere Gesundheitskonzepte zu vertreten, die mehr die psychische Dimension betonen, während Männer stärker die Leistungsfähigkeit hervorheben. Krankheitsvorstellungen von Patienten: Herausforderung für Medizin und Psychotherapie (S. 59–72). Zum anderen stellt die Gesundheit aber immer auch ein subjektives Phänomen dar, weil sie von Menschen wahrnehmbar und erlebbar ist, negativ etwa in Form von körperlichen Einschränkungen und Leiden, positiv in Form von körperlichem und psychischem Wohlbefinden. Lengerich: Pabst. erweitern. Wir haben ein Verständnis von Gesundheit, das sich vor allem am biologischen (Über-)Leben orientiert. Subjektive Theorien von Gesundheit und Krankheit. Lengerich: Pabst. Gesundheit ist ein im Alltag und von Expertinnen und Experten umfassend verwendeter, aber wissenschaftlich schwer fassbarer Begriff. B. Arzt-Patient-Kommunikation. Gesundheit: Körperliche, psychische und soziale Dimensionen. Unterschieden in der gesundheitlichen Versorgung, z. Faltermaier, T., Kühnlein, I., & Burda-Viering, M. (1998).